Unter
Suchtverlagerung versteht man das Ausweichen des Suchtkranken auf ein anderes Suchtverhalten als das ursprüngliche. Die eine
Sucht wird durch eine andere ersetzt.
So hat z.B. ein Alkoholkranker, der zwar mit dem Trinken aufhört, dafür aber Medikamente oder andere
Drogen konsumiert, seine Abhängigkeitserkrankung nicht zum Stillstand gebracht, sondern sie nur auf eine andere Substanz verlagert.
Werden die Ursachen der
Abhängigkeit nicht im Rahmen einer
Psychotherapie aufgelöst ("Suchtstrukturen" in der individuellen Persönlichkeit), werden häufig andere Substanzen oder Tätigkeiten süchtig konsumiert bzw. ausgeübt und treten so
AN die Stelle der Ursprungssucht.
(Dieser Beitrag basiert auf dem Artikel
http://de.wikipedia.org/wiki/Suchtverlagerung aus der freien Enzyklopädie
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